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Jahreskongress Psychotherapie des Hochschulverbandes Psychotherapie und der Psychotherapeutenkammer NRW

10.10.2020

Tagungsort: Hochschulverbund Psychotherapie NRW Bochum

Einführung in Feeling-Seen -Grundkurs-

 

„Feeling-Seen ist eine familientherapeutische Methode, die mit Hilfe spezifischer, auf das Kind bezogener Interventionen, die Perspektive des Kindes, seine Gefühle, Gedanken und Motive individuell zu erfassen und dadurch (in Anwesenheit der Eltern) sein Verhalten zu verstehen versucht. (M.Bachg).“ Ziel stellt der Förderung von Beziehungsfähigkeit durch die Entwicklung adäquater Affekt- und Emotionsregulation dar. Dadurch kommt es zu einer Reduktion des Symptomverhaltens, dass als Anpassungsverhalten an ein Defizit an entwicklungsfördernden Interaktionen verstanden wird.

Die Teilnehmer dieses Kurses werden in die speziellen bindungs-und mentalisierungsfördernden Interventionen von Feeling Seen eingeführt. Anhand eines Therapievideos, sowie praktischer, anwendungsorientierter Übungen in Groß- und der Kleingruppen werden die Teilnehmer angeleitet, aus der Mimik und der Stimme den Affekt zu erkennen und den dazugehörigen situativen Kontext zu benennen. Neben der emotional validierenden Wirkung, wird das Kind in die Lage versetzt sich selbst im Sinne einer „reflektierenden Affektivität“ (Fonagy et al 2008) in Anwesenheit der Eltern besser zu verstehen. Des Weiteren wird eine therapeutische Intervention vorgestellt, die dem Kind eine interaktive an seinen Entwicklungsbedürfnissen orientierte, emotionale Neuerfahrung ermöglicht

Die Teilnahme an diesem Seminar stellt die Voraussetzung für die Teilnahme an dem Fortsetzungsseminar „ Elternarbeit in Feeling Seen - Früher habe ich mein Kind nur erzogen, jetzt lerne ich es kennen!“ dar.

Tagungsort: Hochschulverbund Psychotherapie NRW Bochum
Massenbergstraße 9-13, 44787 Bochum, Deutschland,
Referenten: Eva Hille-Kluczewski

Jahreskongress Psychotherapie des Hochschulverbandes Psychotherapie und der Psychotherapeutenkammer NRW

11.10.2020

Tagungsort: Hochschulverbund Psychotherapie NRW Bochum

Einführung in Feeling-Seen -Fortsetzungskurs-

 

Früher habe ich mein Kind nur erzogen, jetzt lerne ich es kennen!“-

Bereits während der Schwangerschaft und der Geburt, wie auch während der gesamten, weiteren Entwicklung des Kindes, können traumatisierende Erlebnisse wie unverarbeitete Kindheitskonflikte der Eltern, die elterliche Repräsentanzen bezogen auf ihr Kind beeinflussen. Das kann die Interpretation kindlicher Signale wie einen Filter verzerren, was zu maladaptiven Beziehungsmustern zwischen den Eltern und ihren Kindern führen kann.

Aufbauend auf den Grundkurs „Einführung in Feeling Seen“ und des darin vorgestellten Therapievideos, werden Grundlagen entwicklungsfördernder Beziehungsgestaltung durch Eltern erarbeitet. Es werden die drei Module Elternteaching, Elterncoaching und therapeutische Elternarbeit vorgestellt, sowie die damit zusammenhängenden pädagogischen wie therapeutischen Interventionen. Die dazu gehörenden Interventionen wie die Förderung mentalisierter Affektivität zur Überarbeitung innerer Repräsentationen von Bindung, sowie zur dreidimensionalen Externalisierung des Assoziationsfeldes der Bezugsperson im Therapieraum werden nahegebracht. Das methodische Vorgehen wird anhand von Live-Demonstrationen und Übungsformaten praxisnah vermittelt.

Vorraussetzung für die Teilnahme an diesem Workshop ist der Besuch des Workshops „Einführung in Feeling Seen.“

Tagungsort: Hochschulverbund Psychotherapie NRW Bochum
Massenbergstraße 9-13, 44787 Bochum, Deutschland,
Referenten: Eva Hille-Kluczewski

Feeling-Seen Ausbildungssupervision Clemens-August-Jugendklinik

15.10.2020

Tagungsort: Clemens-August-Jugendklinik

 
Tagungsort: Clemens-August-Jugendklinik
Wahlde 11, 49434 Neuenkirchen-Vörden,
Referenten: Michael Bachg

Feeling-Seen Ausbildungssupervision

16.10.2020 bis 17.10.2020

Tagungsort: Feeling-Seen Institut Osnabrück (Nikolai-Centrum)

 
Tagungsort: Feeling-Seen Institut Osnabrück (Nikolai-Centrum)
Hakenstraße 16, 49074 Osnabrück, Deutschland,
Referenten: Michael Bachg

Feeling-Seen Basistraining TR 9 Kurs 5

29.10.2020 bis 31.10.2020

Tagungsort: Feeling-Seen Institut Osnabrück (Nikolai-Centrum)

 
Tagungsort: Feeling-Seen Institut Osnabrück (Nikolai-Centrum)
Hakenstraße 16, 49074 Osnabrück, Deutschland,
Referenten: Michael Bachg

Feeling-Seen Aufbaustufe 1 LWL Kurs 3

05.11.2020 bis 07.11.2020

Tagungsort: Feeling-Seen Institut Osnabrück (Nikolai-Centrum)

 
Tagungsort: Feeling-Seen Institut Osnabrück (Nikolai-Centrum)
Hakenstraße 16, 49074 Osnabrück, Deutschland,
Referenten: Michael Bachg

Einführungskurs Feeling-Seen

07.11.2020 bis 08.11.2020

Tagungsort: CIP-Akademie München

Einführungskurs Feeling-Seen

 

In dem ersten Teil des Einführungskurses Feeling-Seen, wird die von M. Bachg aus der Pesso-Therapie entwickelte, kindzentrierte, familientherapeutische Methode vorgestellt. Die Zielsetzung von Feeling-Seen stellt die Förderung der Affektregulation sowie des Beziehungsverhaltens des Kindes dar. Die dazu notwendigen speziellen bindungs- und mentalisierungsfördernden Interventionen werden vorgestellt, und durch Übungen in der Klein- und Großgruppe nahegebracht. Die Seminarteilnehmer werden angeleitet aus der Mimik und der Stimme den Affekt zu erkennen und den dazugehörigen, vom Kind berichteten situativen Kontext zu benennen. Dadurch wird das Symptomverhalten als individueller Anpassungsversuch des Kindes für alle am therapeutischen Prozess Anwesenden verstehbar. Es werden therapeutische Interventionen vorgestellt, die dem Kind eine interaktive Neuerfahrung ermöglichen. Diese emotional validierende Vorgehensweise ermöglicht es dem Kind, sich dem therapeutischen Prozess gegenüber zu öffnen. Die anwesenden Eltern werden dadurch meist emotional berührt. Dadurch entsteht eine verstärkte Motivation der Eltern das Kind passender als bisher zu unterstützen.

Im zweiten Teil des Einführungskurses wird die auf der familientherapeutischen Sitzung basierende Elternarbeit inhaltlich wie praktisch vorgestellt. Anhand der Module Elternteaching und Elterncoaching werden die gegenwartsbezogenen und pädagogischen Antworten der Eltern, die an den wahrgenommenen Emotionen des Kindes orientiert sind, thematisiert. Im Rahmen des Moduls therapeutische Elternarbeit werden spezielle Interventionen vorgestellt und in praktischen Übungen vertieft. In deren Mittelpunkt steht die Bewusstwerdung der elterlichen Übertragungen auf das Kind, sowie die Reduktion derselben, so dass die Eltern wieder in die Wahrnehmung des Kindes gehen können.

Tagungsort: CIP-Akademie München
Rotkreuzpl. 1, 80634 München, Deutschland,
Referenten: Eva Hille-Kluczewski

Kinder Trauma Institut - Traumatherapeutische Interventionen

13.11.2020 bis 14.11.2020

Tagungsort: Köln

Trauma-therapeutische Interventionen im dreidimensionalen Raum – Einführung in die Kreation synthetischer Erinnerungen für Kinder, Jugendliche und deren Eltern mit Hilfe der Methode Feeling-Seen

 

Feeling-Seen in der Kinder-Traumatherapie

Einführung in Köln am 13./14.11.2020

Frühkindliche Vernachlässigung und traumatisierende Erlebnisse beeinflussen die neuronale Aktivität des Kindes und prägen so die strukturelle Entwicklung seines Gehirns. Spätere neuronale Prozesse des Kindes bauen unmittelbar darauf auf. Wahrnehmung, Emotion und Kognition werden zusätzlich durch automatisierte Erinnerungsprozesse manipuliert, sodass spätere respektvolle Beziehungsangebote von Seiten des Kindes häufig nicht mit Zutrauen in sich selbst und Vertrauen in den Gegenüber erwidert werden können.

Auf der Elternseite können unverarbeitete Kindheitskonflikte oder Traumata elterliche Repräsentanzen bezogen auf ihr Kind beeinflussen und die Interpretation kindlicher Signale wie ein Filter verzerren. Therapeutische Elterngespräche werden aus diesem Grund als zusätzliches Element in der Behandlung traumatisierter Kinder und Jugendlicher vorgestellt.

Zentral geht es in einem ersten Schritt um die Erfüllung bislang unentdeckter Bindungserwartungen des Kindes. Dazu werden im dreidimensionalen Raum Interaktionserfahrungen mit imaginierten idealen Bezugspersonen in der Gegenwart oder in einer hypothetischen Vergangenheit dramaturgisch so gestaltet, dass Erleichterung, Sicherheit und Emotionsregulation körperlich eintritt. Dieses Mitzuerleben berührt emotional häufig auch die anwesenden Eltern und aktiviert auf diese Weise ihr reflexives Empathievermögen.

Heute wissen wir, dass Psychotherapie ohne Einbeziehung des Körpers nicht funktionieren kann. Wenn es darum geht, dem Kind zu helfen seinen Körper wie eine Kathedrale als sicheren Ort und als Bühne zwischenmenschlicher Erfahrungen zu erleben, in dem Kontrolle, Respekt, Schutz und Liebe in zwischenmenschlichen Interaktionen möglich ist, kann die Einbeziehung primärer Bezugspersonenwie z.B. leibliche Eltern, Stiefeltern, Pflege- oder Adoptiveltern oder Bezugserzieher*innen sinnvoll sein. Dann ist das sichere Wiedererleben der Vergangenheit in der Gegenwart und eine anschließende Umgestaltung der erinnerten Kontexte im Sinne der Erwartungen des Kindes, bzw. Jugendlichen möglich, sodass unmittelbar Stressreduktion und Emotionsregulation im (erinnerten) Körper eintritt.

Das methodische Vorgehen wird anhand von Fallbeispielen, Video-Demonstrationen Rollenspielen und Übungen praxisnah dargestellt und vermittelt.

Tagungsort: Köln
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Referenten: Michael Bachg
Weitere Informationen: www.kindertraumainstitut.de

Feeling-Seen - Korrigierende, emotionale Erfahrungen für Kinder, Jugendliche und Eltern / Vortrag und Workshop - Internationale Traumatagung Luxemburg 2020

19.11.2020 bis 20.11.2020

Tagungsort: Luxemburg

Arbeiten im dreidimensionalen Raum mit der Methode Feeling-Seen – korrigierende emotionale Erfahrungen für Kinder, Jugendliche und deren Eltern

 

Workshop Michael Bachg

 

Versagungen, traumatisierende Erlebnisse und desolate familiäre Strukturen beeinflussen die neuronale Aktivität des Kindes und prägen so die strukturelle Entwicklung seines Gehirns. Mentale Prozesse bauen unmittelbar darauf auf, sodass auch spätere, respektvolle Beziehungsangebote von den betroffenen Kindern und Jugendlichen häufig nicht mit Zutrauen in sich selbst und Vertrauen in den Anderen erwidert werden können.

Im Workshop wird aufgezeigt, wie Erinnerungen an Versagungen oder traumatische Erlebnisse im Rahmen eines strukturierten Vorgehens und mit Hilfe emotional korrigierender Erfahrungen verändert und hinsichtlich ihrer emotionalen Qualität beeinflusst werden können. Die Teilnehmer*innen erhalten Impulse für bindungsorientierte und Mentalisierung fördernde Interventionen im familientherapeutischen Setting. Dazu werden imaginierte ideale Bezugspersonen im dreidimensionalen Raum so gestaltet, dass Emotionsregulation möglich wird. Dies berührt oft auch die anwesenden Eltern.

 

Methoden: Vortrag, Video-Demonstrationen, Übungsformate, Rollenspiele.

Tagungsort: Luxemburg
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Referenten: Michael Bachg

Qualitätszirkel Feeling-Seen

20.11.2020

Tagungsort: Feeling-Seen Praxis

Qualitätszirkel Feeling-Seen

 

Der vier Mal im Jahr stattfindende Qualitätszirkelt setzt sich aus niedergelassenen Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen zusammen, sowie eingeladenen Kollegen und Kolleginnen aus dem Jugendhilfebereich und aus Beratungsstellen. Im Mittelpunkt der Treffen stehen Aspekte des kollegialen Austauschs und der Intervision in Bezug auf die Praxis mit Feeling Seen, des gemeinsamen Übens des Verfahren, der Integration in den Praxisalltag, der Auseinandersetzung mit der Weiterentwicklungen des Verfahrens unter theoretischen, methodischen und praktischen Gesichtspunkten.

Tagungsort: Feeling-Seen Praxis
Rosenstraße 7, 80331 München,
Referenten: Eva Hille-Kluczewski